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Warenkunde 'Salz' Wenn Salz - dann Jodsalz! |
Jod ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, das wir unserem Organismus täglich in geringen Mengen mit der Nahrung zuführen müssen. Bei Jodmangel können erhebliche gesundheitliche Probleme auftreten, vor allem infolge von Störungen der Schilddrüsenfunktion.+++ Werbung +++ Wichtig: Nebenwirkungen sind bei der Verwendung von jodiertem Speisesalz nicht zu erwarten, gesundheitlich bedenkliche Jodmengen nicht zu erreichen. Warum benötigen wir Jod?Die Böden Mitteleuropas enthalten nur wenig Jod. Deshalb sind auch Trinkwasser, pflanzliche und - mit Ausnahme von Seefischen - tierische Lebensmittel arm an Jod. Etwa 30 Prozent der Deutschen sind von Jodmangel betroffen. In unserem Organismus ist das Spurenelement jedoch äußerst wichtig zur Bildung der Schilddrüsenhormone, die wiederum die körperliche und geistige Entwicklung sowie viele Stoffwechselvorgänge z. B. den Energieumsatz - steuern.Eine ausreichende Jodversorgung ist daher lebenslang erforderlich, vor allem aber in der Wachstumsphase, während der Schwangerschaft und Stillzeit. Bei ständigem Jodmangel kann sich die Schilddrüse vergrößern bis hin zum Kropf. Mehr als zehn Prozent der Deutschen weisen eine tastbare Schilddrüsenvergrößerung auf. Atembeschwerden und Schluckbeschwerden, aber auch schwerere gesundheitliche Störungen können die Folgen sein: Entwicklungsstörungen bei Neugeborenen, verzögerte geistige und körperliche Reifung bis zum Schulalter, angeborene Unterfunktion und krankhafte Vergrößerung der Schilddrüse, bei Erwachsenen unter anderem Veränderungen des Schilddrüsengewebes, verminderte Leistungsfähigkeit, Darmträgheit, krankhaftes Übergewicht und Anfälligkeit für Infektionen. Kropfoperationen zählen zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen, pro Jahr könnten etwa 100.000 davon durch sinnvolle Jodprophylaxe vermieden werden. Wie viel Jod braucht die Schilddrüse?Der Jodbedarf richtet sich nach dem Lebensalter. Er liegt für Kinder von einem bis neun Jahre bei 100 bis 140 Mikrogramm (Millionstel Gramm), für ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei 180 bis 200 und für Schwangere und Stillende bei 230 bis 260 Mikrogramm je nach Jodversorgungszustand der Mütter.Die tatsächliche Jodzufuhr beträgt jedoch nur etwa ein Drittel dieser Werte. Es gilt also, das tägliche Defizit von beispielsweise etwa 100 bis 150 Mikrogramm Jod bei Erwachsenen auszugleichen. Um eine ausreichende Jodversorgung weitgehend mit der Nahrung zu sichern, sollte zweimal wöchentlich Seefisch (mindestens 150 g je Portion) auf dem Speiseplan stehen. Beim Kauf von Brot und Backwaren, Käse, Fleisch- und Wurstwaren sowie Fertiggerichten sollte man mit Jodsalz hergestellte Produkte bevorzugen. Tochtergesellschaften von Nestlé Deutschland tragen schon seit Jahren zur Jodversorgung bei, indem fast alle Produkte von Maggi, Thomy und Herta mit Jodsalz hergestellt werden. Mit einem gezielt aus jodsalzhaItigen Nahrungsmitteln (ohne Seefisch) und Getränken zusammengestellten Speiseplan und bei Verwendung von etwa 3 g jodiertem Speisesalz ist eine tägliche Jodzufuhr von etwa 140 Mikrogramm - ohne Jodsalz etwa 80 Mikrogramm - erreichbar. Diese Werte lassen sich weiter erhöhen, indem man vorgefertigte, jodsalzhaltige Lebensmittel, zum Beispiel von Maggi, verwendet und auch beim Essen außer Haus nach Speisen fragt, die mit Jodsalz zubereitet werden. Kein Gesundheitsrisiko durch JodsalzAus medizinischer Sicht gibt es keine Bedenken gegen die Verwendung von jodiertem Speisesalz oder Lebensmitteln, die mit Jodsalz hergestellt sind. Jodmengen, die gesundheitliche Beschwerden auslösen können, sind mit Jodsalz nicht zu erreichen. Selbst Menschen mit einer sogenannten Jodallergie oder Schilddrüsen-Überfunktion können nach Abstimmung mit dem Arzt unbesorgt Jodsalz verwenden.In Fällen, wo eine Kochsalzreduzierung notwendig ist, etwa bei Bluthochdruck, kann die Jodversorgung durch jodierte Kochsalzersatzprodukte (z. B. von Dr. Ritter) oder nach ärztlicher Verordnung durch Jodtabletten gesichert werden. Zum Weiterlesen |
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