Warenkunde 'Spinat'
Volksmund: "Spinat ersetzt die halbe Apotheke!"
Spinat ist ein Gemüse für alle Jahreszeiten und wird entweder als Freiland- oder als Unterglasware angeboten. Und frischer Spinat kommt in wachsenden Mengen aus dem heimischen Freilandanbau auf den Markt und macht der ausländischen Ware zunehmend Konkurrenz.


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Spinat ist ein Gemüse asiatischen Ursprungs und ruft entweder krasse Ablehnung oder totale Begeisterung hervor. Spinat wird weltweit umfangreich angebaut. Die Haupterzeugerländer in der EU sind Italien, Frankreich und Deutschland.

Die deutschen Anbauer erzeugen bundesweit über 60.000 Tonnen Freilandspinat. Davon entfällt mehr als die Hälfte auf frühe Sorten. Ein großer Teil der Frischware wandert allerdings direkt in die Industrie und landet beim Verbraucher als Tiefkühlkost auf dem Teller.

Obwohl sein Eisengehalt (durch einen ursprünglichen Rechenfehler) meist überschätzt wird, gehört Spinat dennoch zu den eisenreichsten Gemüsen. Darüber hinaus enthält er viel Eiweiß und Vitamine.

  • Geschmack und Reife: Der unverwechselbare Spinatgeschmack wird nur bei älteren Blättern oder Pflanzen getrübt. Dann schmeckt der Salat etwas bitter. Die Spinatblätter sollten knackig-frisch und kräftig-grün sein.
  • Aufbewahrung: Spinat sollte stets frisch zubereitet werden. Lagernder Spinat verliert durch Einfluß von Luft und Licht wertvolle Inhaltsstoffe. Alternative: Spinat lässt sich sehr gut tiefgefrieren.
  • Zubereitung: Spinat sorgfältig verlesen, Wurzeln und harte Stengel entfernen und gründlich waschen. Abtropfen lassen und möglichst unzerkleinert weiter verarbeiten - entweder kochen, oder noch besser: blanchieren.

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Spinat-Ernte. Foto: CMA
Spinat-Ernte. Foto: CMA

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