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Das Butterbrot - klassischer Bestandteil gesunder Kinderernährung
Das Auge isst immer mit!
Gesunde Ernährung ist ein wichtiges Thema in jedem Lebensalter. Gerade für Kinder, die noch in der Wachstumsphase stecken, ist sie ein entscheidender Einflussfaktor für die weitere körperliche und geistige Entwicklung. Außerdem wird schon in der Kindheit das spätere Ernährungsverhalten geprägt. Mit einer vernünftigen Ernährung von Kindesbeinen kann somit der Grundstock für ein gesundes Leben als Erwachsener gelegt werden.
Wichtig ist, dass der Speiseplan ausgewogen und vielseitig ist. Eine Mischung aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß mit Vitaminen und Mineralstoffen liefert Energie und alles, was der Körper braucht. Grundsätzlich ist zu beachten, dass eine kindgerechte optimale Zusammensetzung von der eines Erwachsenen abweicht.

Denn abgesehen vom wachstumsbedingten erhöhten Energiebedarf, haben Kinder einen ausgeprägteren Bewegungsdrang und verbrennen dadurch im Laufe des Tages im Verhältnis zur Körpergröße mehr Kalorien als die Großen.

So empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), dass die erforderliche tägliche Energiemenge bei Kindern idealerweise zu 30 bis 35 Prozent aus Fett, zu 10 bis 15 Prozent aus Eiweiß und etwa zu 55 Prozent aus Kohlenhydraten aufgenommen werde.

In welchen Lebensmitteln finde ich die wichtigsten Nährstoffe? Kohlenhydrat-Lieferanten sind zum Beispiel Getreide und Kartoffeln sowie daraus hergestellte Produkte wie Brot, Flocken oder Nudeln. Mengenmäßig stellen Kohlenhydrate die wichtigste Energiequelle dar. Es gibt aber auch eine spezielle Art von Kohlenhydraten, die Ballaststoffe, die für eine geregelte Verdauung und einen konstanten Blutzuckerspiegel sorgen.

Fettreiche Grundnahrungsmittel sind Fette und Öle wie Butter oder Rapsöl. Fett hat eine hohe Energiedichte - es beinhaltet doppelt soviel Energie wie Kohlenhydrate oder Eiweiß. Eine ausreichende Fettmenge ist unverzichtbar, da Fett als Träger der Vitamine A, D, E und K fungiert sowie als Baustoff von wichtige körpereigene Substanzen. Fett darf also auf dem täglichen Speiseplan nicht fehlen.

Besonders hochwertiges Eiweiß gewinnt der Körper durch Milch und Milchprodukte, Fisch, Fleisch und Wurst. Eiweiß ist zuständig für den Aufbau von Zellen, also wichtig für Knochen, Nerven und Blutkörperchen.

Das Pausenbrot als Zwischenmahlzeit ist deshalb nicht einfach nur praktisch, sondern deckt einen wichtigen Teil des täglichen Nährstoffbedarfs eines Kindes auf einmal.

Das Auge isst immer mit! Doch auch die Kleinen lassen sich nicht mit irgend etwas abspeisen! Sie haben ebenfalls ihre Ansprüche an Geschmack, Qualität und auch Optik ihres Essens wie die großen Vorbilder. Pausenbrote sollen deshalb nicht nur ernährungswissenschaftlichen Anforderungen genügen, sondern gleichzeitig Lust und Genuss am Essen vermitteln, damit der Nachwuchs nicht zum "Brotekasper" wird.

Kinder mögen besonders gerne bunte Farben und witzige Formen. Gemüsesorten wie Karotten, Gurken, Radieschen, Paprika oder verschiedene Krauter lassen sich deshalb als Farbtupfer auf dem Brot hervorragend einsetzen. Brötchen sind generell sehr beliebt bei Kindern. Roggen- oder Mehrkornbrötchen anstelle von Weißbrot fördern auch gleichzeitig die Aufnahme von Ballaststoffen.

Und auch das gute alte Butterbrot lässt sich kindgerecht aufpeppen: Einfach mit herkömmlichen Plätzchenformen - die sicher jeder zu Hause hat - mehrere Figuren oder Symbole auf der Brotscheibe verteilt ausstechen, so dass der bunte Stullenbelag hervorblitzen kann - fertig ist das lustige Guckloch-Brote.

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  • Bunt belegte Brötchen. Foto: CMA
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    Champignon-Thymian-Butter. Foto: CMA
    Flusskrebs-Butter. Foto: CMA
    Guckloch-Brote. Foto: CMA
    Käse-Gurken-Sandwich mit Walnussbutter. Foto: CMA
    Lachsschinken auf Schwarzbrot. Foto: CMA
    Möhrenbutterbrot. Foto: CMA
    Partybrötchen mit Tomaten-Thymian-Butter. Foto: CMA
    Roggenbrot mit Putenbrust. Foto: CMA
    Roggenbrot mit Senfbutter und Räucherlachs. Foto: CMA

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    Quelle: © 1994 - 2011 Dirk Jasper