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Badische Graue Burgunder Die milde Eleganz |
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Sie vereinen die Eleganz deutscher Weißweine
mit einer milden Art, gute badische Graue Burgunder. Eine
schöne Kombination! Und immer sind sie trocken. Anders bieten
sie die Winzer nicht an. Was sie alle verbindet, ist der Duft nach
reifen gelben Äpfel, der mal von Birnen- und
Zitronattönen, mal von Ananas, Rosinen, Mandeln oder Biskuit
umspielt wird.
Gute Tropfen fanden sich im Markgräflerland, südlich von Freiburg, für Graue Burgunder fast ein Geheimtipp. Gut gefallen hat ein "2005 Heitersheimer Maltesergarten Kabinett" vom Weingut Julius Zotz, frisch im Duft, flott am Gaumen mit fein-weichem Finish. Wie man völlig unaufgeregt im Einklang mit der Natur zu hohen Auszeichnungen gelangt, zeigt dieses 80 Hektar Familienweingut in Heitersheim. Typisch Markgräflerland sind kalkhaltige Lößböden, die den Weinen ein festeres Skelett verleihen. Sehr schön der "2005 Ehrenstetter Graue Burgunder" vom Weinkeller Ehrenkirchen: kernig, straff, nicht säurebetont und doch etwas zum Nachkauen ? eine Freude für Weintrinker. Eine Traube ?Gault Millau? und zwei Sterne im ?Eichelmann? wundern bei diesem Erzeuger nicht. Feine Graue Burgunder wachsen am Kaiserstuhl, fast 20 Prozent der Rebfläche ist damit bestockt. Gut gefallen haben die der Winzergenossenschaft Kiechlinsbergen. ?Elegant-geschmeidiger Wein?, lauten die Notizen bei einer "Spätlese trocken 2005". Etwas kräftiger probieren sich die Grauen Burgunder aus der mittelbadischen Ortenau. Die Granitböden hinterlassen einen feinen mineralischen Unterton. Typisch ein "2004 Waldulmer Pfarrberg Kabinett" von der Waldulmer Winzergenossenschaft, ein frisch- sauberer Wein, der Sanftheit und Temperament vereint. Der 110 Hektar Weinerzeuger mit besten Lagen ist vor allem für seine Spätburgunder Rotweine bekannt, doch die Grauen Burgunder überzeugen in gleicher Weise. Fein-sanft probierte sich die "2005 Spätlese der Oberkircher Winzergenossenschaft". Mit Frank Männle beschäftigen die Winzergenossenschaft Oberkirch und die Winzergenossenschaft Waldulm zusammen einen Qualitätsmanager, der das ganze Jahr über per Geländewagen und Handy nur in den Reben unterwegs ist und die Winzer berät. ?Beste badische Winzergenossenschaft? ist eines der Ergebnisse in Oberkirch. Ein weiterer mild eleganter Tropfen fand sich bei den "Alde Gott Winzer" in Sasbachwalden, eine "Spätlese 2004". Betont kräftig probierten sich die Grauen Burgunder des Durbacher Weinguts Männle. Edel-weich, sanft kernig untermalt, lässt sich die "2005 Spätlese" beschreiben. Manche Winzer geben sich ehrgeizig, manche zielen mehr aufs Geschäft, beim Weingut Männle spürt man die Liebe zum Weinbau. Zweieinhalb Sterne im ?Eichelmann?! Ruländer heißt die Sorte übrigens bei süßen Weinen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist sie eine Mutation des blauen Spätburgunders und kann bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Zum Weiterlesen
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ThemenChannel CyberKoch von Familie-im-Web Quelle: Dieter Simon © 1994 - 2011 Dirk Jasper |








