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Eiswein Bei klirrendem Frost in der Morgendämmerung |
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Es ist ein kaltes Geschäft und ein hohes
Risiko dazu, die Eisweinlese. Das Bild zeigt eine solche im
Morgengrauen des 8. Januar 2003 im badischen Waldulm, bei 10 Grad
unter Null. Das Ergebnis war ein Spätburgunder Eiswein mit 204
Grad Oechsle.
Für den Winzer bedeutet Eiswein ein hohes Risiko. Längst sind alle Weinberge darum herum geerntet. Alle Vögel stürzen sich auf seinen Rest. Es darf auch nicht zuviel regnen, der eventuellen Fäulnis wegen. Dann das Hoffen auf eine kalte Nacht mit fühlbar unter 7 Grad, denn damit muss die Kelter noch erreicht werden. Wenn solche Temperaturen schon Anfang Dezember kommen, ist es gut. Oft muss der Winzer bis in den Januar warten. Los geht es dann noch bei Dunkelheit. Denn die ersten Sonnenstrahlen nach klaren und kalten Winternächten lassen die Temperaturen rasch steigen. Die blaue Farbe auf dem Bild rührt von Folien, die unter die Weinstöcke gezogen werden. Denn die überreifen und gefrorenen Trauben sind nicht mehr stabil. Viele Beeren rieseln ab und werden in der Folie aufgefangen. Doch was man schließlich im Glase riecht und schmeckt, ist eine Delikatesse. Der Wein wird von der Waldulmer Winzergenossenschaft angeboten, die ohnehin für ihre Rotweine bekannt ist. Zum Weiterlesen |
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ThemenChannel CyberKoch von Familie-im-Web Quelle: Dieter Simon © 1994 - 2011 Dirk Jasper |




