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"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!" Dies ist sicherlich eine Erklärung dafür, warum die Fotografie in ihrer rund 200-jährigen Geschichte nichts von ihrer Faszination verloren hat. Auch wenn Kameras noch bis weit in das 20. Jahrhundert hinein teuer, schwer und unhandlich waren, konnte es den Siegeszug dieser Technik nicht verhindern: Denn erstmals war es quasi auf Knopfdruck möglich, "Momentaufnahmen" zu erstellen und Gefühle, Stimmungen und Sehnsüchte zum Ausdruck zu bringen. Fotografie - ob analog oder digital, ob im Studio, im Freien oder den eigenen vier Wänden - ist dabei aber stets mehr als die Abbildung der Wirklichkeit. Fotografie ist immer eine Interpretation dessen, was der Fotograf vorfindet bzw. wie er das Vorgefundene in eine neue zweidimensionale Wirklichkeit transformiert. Und sie lebt von der Schnelligkeit: Schade nur, dass die Ergebnisse - bei der analogen Fotografie - nicht sofort, sondern erst zeitversetzt nach der Entwicklung und Ausbelichtung zur Verfügung stehen und kontrolliert werden können. Zwar führte Polaroid die Sofortbildtechnologie ein, aber erst das digitale Bild revolutionierte die Fotografie tatsächlich! Anfangs war die Digitalfotografie unerschwinglich teuer und wirklich nur attraktiv für technikfaszinierte Anwender. Doch mit dem Internet- und E-Mail-Boom stieg der Bedarf an schnell verfügbaren, preisgünstigen Digitalbildern in einem nie für möglich gehaltenen Maße. Dies sowie die Verfügbarkeit immer preisgünstigerer Bauteile (LC-Displays, CCD-Chips usw.) führte dazu, dass Mitte der 90er Jahre alltagstaugliche, bezahlbare Digitalkameras auf den Markt kamen. Wie Computer werden auch Digitalkameras immer leistungsstärker. Erzielten beispielsweise die ersten für den Massenmarkt produzierten Modelle lediglich eine Auflösung von etwa 300.000 Pixel, sind heute Kameras mit fünf und mehr mIllionen Pixel nicht nur für Profis, sondern auch für Amateure erschwinglich. Ebenso beeindruckend ist die Entwicklung der individuell veränderbaren Aufnahmeparameter. Konnten bei den ersten Modellen so gut wie keine manuellen Einstellungen vorgenommen werden, gibt es diesbezüglich schon heute quasi keinen Unterschied mehr zwischen analogen und digitalen Kameras. So gesehen überrascht es nicht, dass der Markt für Digitalkameras exorbitante Zuwachsraten vermelden kann. Weil einerseits ein großer Teil der Kamerakäufer Neueinsteiger sind (teilweise auch ohne Computer-Kenntnisse) und andererseits die Kameras immer mehr Funktionen bieten, ist es unvermeidlich, dass Fragen auftauchen und Zusammenhänge nicht immer ganz verständlich sind. Wir möchten Ihnen deshalb auf diesen Seiten ein wenig Hilfestellung anbieten., damit Sie noch mehr Spaß an der digitalen Fotografie finden und zukünftig noch bessere Ergebnisse erzielen. |
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