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Dossier: Kopfläuse Kopfläuse auf dem Vormarsch |
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Hamburg
- 03. Oktober 2008: Gehörte im Spätbarock das Kratzen von
Läusestichen zum guten Ton, so ist der Läusebefall in
unserer heutigen Zeit ein lästiges Übel. Vor allem nach
den Sommerferien leiden Kinder vermehrt darunter. Viele von ihnen
bringen diese unliebsamen Quälgeister aus dem Ferienlager
mit.
Läuse sind winzige, zwei bis drei Millimeter lange, parasitisch lebende Insekten. Die Eier der Laus, auch Nissen genannt, heften sich an den Haaren fest. Nach sieben bis zehn Tagen schlüpfen aus diesen Nissen neue Läuse. Die Laus spritzt ihren Speichel und ihre Verdauungssäfte in die Haut des Menschen und verursacht dadurch den heftigen Juckreiz. Wer sich mit Läusen infiziert hat, sollte zum Arzt gehen. Der untersucht die Haut und schlägt eine wirksame Therapie vor. Aber nicht nur die Haut muss von Läusen befreit werden, sondern auch Kleidungsstücke, Bettwäsche, Kämme, Haarbürsten und Stofftiere. Die Kleidungsstücke sollten mit mindestens 60 Grad gewaschen werden. Vertragen Kleidungsstücke oder Stofftiere diese Waschtemperatur nicht, müssen sie für mindestens vier Wochen in einem gut verschlossen Plastiksack an einem warmen Ort untergebracht werden. Nach dieser Zeit ist selbst die dickste Laus verhungert. Dossier 'Kopfläuse'
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