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Dossier: Schmerzen & Wärmetherapie
Schmerzen - Volksleiden Nummer Eins: Zahlen, Daten, Fakten
In unserer Gesellschaft werden Schmerzen mittlerweile zur Volkskrankheit Nummer Eins. Schätzungen zufolge leiden mindestens 5 bis 8 Millionen Erwachsene in Deutschland unter behandlungsbedürftigen chronischen Schmerzen. So gaben bei beim letzen "Bundesgesundheits Survey" (1998) lediglich neun Prozent der Befragten an, im vergangenen Jahr keine Schmerzen gehabt zu haben.
Zu den häufigsten Schmerzarten zählen:
  • Kopfschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Zahnschmerzen
  • Ohrenschmerzen
  • Bauchschmerzen
  • Unterleibsschmerzen (Menstruationsbeschwerden)
  • Schmerzen nach Verletzungen
Neben Kopfschmerzen und Rückenschmerzen sind es vor allem schmerzende Gelenke und Nerven, die den Betroffenen das Leben zur Qual machen und den Alltag erheblich einschränken. Rückenschmerzen Experten gehen davon aus, dass bis zu 80 Prozent aller Menschen irgendwann an Rückenschmerzen leiden. Bereits beim "Bundesgesundheits Survey" (1998) gaben über 60 Prozent der Frauen und über 50 Prozent der Männer an, im vergangenen Jahr unter Rückenschmerzen gelitten zu haben.

Die Frage, ob sie während der vergangenen sieben Tage Beschwerden hatten, bejahten rund 40 Prozent der Frauen und 30 Prozent der befragten Männer. Dabei handelte es sich bei 85 Prozent der Patienten um unspezifische Rückenschmerzen.

Im Gegensatz zu spezifischen Rückenschmerzen, die z. B. durch einen Bandscheibenvorfall, Wirbelgleiten, Infektionen oder entzündliche Erkrankungen verursacht werden, haben unspezifische Rückenschmerzen keine eindeutig feststellbare Ursache (Gesundheitsbericht des Bundes Heft 7, Chronische Schmerzen - Kopf-, Rückenschmerzen und Tumorschmerzen, RKI Robert Koch Institut, 1998).

Bestätigt werden konnten diese Daten von einer im Juni 2004 erfolgten emnid-Umfrage, nach der rund zwei Drittel der Bundesbürger (67 Prozent) über 14 Jahren in den vergangenen zwölf Monaten unter Rückenbeschwerden litten (Rückengesundheit - Zusammenfassung der Ergebnisse einer Repräsentativbefragung des BKK Bundesverbandes, Befragungszeittraum: Juni 2004, und Wie behandelt man Rückenschmerzen am besten? Homepage der Weltgesundheitsorganisation Regionalbüro Europa).

23 Prozent der Befragten gaben an, mindestens einmal pro Monat unter Rückenschmerzen zu leiden. Zusätzliche elf Prozent litten mindestens einmal wöchentlich und 16 Prozent sogar täglich unter Rückenbeschwerden.

Ferner konnte eine überdurchschnittlich starke Zunahme der Rückenbeschwerden um zwei Drittel (von 36 auf 60 Prozent) in der Gruppe der 14 bis 19-Jährigen beobachtet werden. Damit würde schon über die Hälfte dieser Altersgruppe an Rückenschmerzen leiden.

Für den Einzelnen sind Rückenschmerzen eine Qual. Zudem stellen sie auch für die Gesellschaft eine signifikante wirtschaftliche Belastung dar.

Gelenkschmerzen Gelenkschmerzen plagen ebenfalls einen großen Teil der Bevölkerung. Hier ist besonders das größte und komplexeste Körpergelenk - das Knie - betroffen: Mehr als 70 Prozent der über 50-jährigen und sogar 90 Prozent der über 70-jährigen leiden an schmerzhaftem Gelenkverschleiß (Arthrose) ( aus orthoinform, Heft 2/2005, Seite 11 - 13). Aber auch jeder Zweite zwischen 30 und 50 Jahre hat bereits Verschleißerscheinungen.

Das Knie wird schon in alltäglichen Situationen ständig stark belastet, vor allem wenn Übergewicht oder z. B. die häufige Ausübung bestimmter Sportarten hinzukommen. Nutzt sich der Gelenkknorpel durch Alter und Überlastung ab, wird mit der Zeit jede Bewegung zur Qual.

Darüber hinaus resultieren viele Knieverletzungen aus sportlicher Aktivität: Verstauchungen, Bänderzerrungen und Bänderrisse oder Muskelverspannungen sind eine häufige Folge von Sportunfällen.

Akute und chronische Schmerzen Generell unterscheidet man zwischen akuten und chronischen Schmerzen. Akute Schmerzen sind Warnsignale des Körpers, die dem Schutz des Betroffenen vor äußeren Verletzungen (z. B. Wunden, Verbrennungen) oder inneren Verletzungen (z. B. Herzinfarkt) dienen. Sie sind meist auf den Ort der Schädigung begrenzt und klingen innerhalb eines begrenzten Zeitraumes wieder ab.

Von chronischen Schmerzen sprechen Fachleute dann, wenn der Schmerz seit mindestens drei bis sechs Monaten besteht und den betroffenen Patienten physisch (Mobilitätsverlust und Funktionseinschränkung), psychisch-kognitiv (Befindlichkeit, Stimmung und Denken) und sozial beeinträchtigt.

Bei dieser Form verliert der Schmerz seine Schutzfunktion und wird zu einer eigenständigen Krankheit. In die Gruppe der chronischen Schmerzen gehören immer wiederkehrende oder ständig vorhandene Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen und Nervenschmerzen.

Schmerzen - Volkswirtschaftliche Belastung für das Gesundheitssystem Neben dem nicht zu messenden persönlichen Leid der Betroffenen kommen außerdem nicht unerhebliche Kosten für das Gesundheitssystem hinzu.

Expertenschätzungen zu folge belaufen sich die volkswirtschaftlichen Kosten, die durch chronische Schmerzen entstehen, jährlich auf 20,5 bis 28,7 Milliarden Euro. Davon machen etwa 11,7 bis 15,5 Milliarden Euro direkte Kosten aus. Hierzu zählen die Kosten für Arzneimittel sowie für ambulante und stationäre Behandlungen von chronischen Rückenschmerzen.

8,8 bis 13,2 Milliarden Euro gehen auf das Konto der indirekten Kosten. Diese umfassen z. B. Produktionsausfälle aufgrund von Arbeitsunfähigkeitstagen bzw. Krankschreibungen und durch vorzeitige Berentungen.

Die Behandlung, Rehabilitation und vorzeitige Berentung von Patienten mit chronischen Rückenschmerzen verursachen nach weiteren Schätzungen dabei bis zu 25 Milliarden Euro (direkte Kosten etwa 10 Milliarden Euro, indirekte etwa 15 Milliarden Euro). So wurden alleine 1999 rund 11.000 Frauen und 23.000 Männern mit einem Durchschnittsalter von 54 und 55 Jahren die frühzeitige Rente gewährt.

Dossier: Schmerzen & Wärmetherapie


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Dossier: Schmerzen & Wärmetherapie. Foto: ThermaCare

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Quelle: ThermaCare © 1994 - 2011 Dirk Jasper