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Gesundheit, Hormone und Soja
Neue Erkenntnisse in der Frauenheilkunde
Professor Jan-Åke Gustafsson, Vorsitzender des Nobelpreiskomitees, hat in Wien gemeinsam mit international anerkannten Wissenschaftlern neue Ergebnisse zu pflanzlichen Hormonen aus Soja präsentiert. Sie basieren auf seiner revolutionären Entdeckung eines zweiten Östrogen-Rezeptors im weiblichen Körper und den Ergebnissen einer DNA-Studie mit pflanzlichen Hormonen aus Soja. Die Wissenschaftler zeigen die herausragende Stellung von Pflanzenhormonen aus Soja bei Wohlbefinden und Schutz der Gesundheit von Frauen ab dem vierzigsten Lebensjahr.
"Der Hormonhaushalt im Körper einer Frau funktioniert ähnlich dem Ying-Yang-Prinzip. Zwei Östrogen-Rezeptoren beeinflussen sich gegenseitig," erklärt Professor Jan-Åke Gustafsson auf einem Symposium im Juni 2006 in Wien. Erst wenn beide Rezeptoren stimuliert werden und in Balance sind, entfalten sie ihre positive Wirkung für die Frauengesundheit.

Dies ergibt eine auf dem Symposium erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellten DNA-Studie der Medizinischen Universitätsklinik Wien. PD Dr. Dr. med. Uwe Rohr, einer der Leiter der Forschungsgruppe und Vorsitzender von Pro-Soja.de: "Pflanzliche Hormone aus Soja reduzieren das Brustkrebsrisiko. Frauen können diese über sojareiche Ernährung und standardisierte Spezialextrakte aus Soja aufnehmen."

Durch das Absinken des weiblichen Hormonspiegels während der Wechseljahre nimmt auch der körpereigene Schutz von Brust, Gebärmutter, Knochen und Herz-Kreislaufsystem ab. Eine Ernährung mit pflanzlichen Hormonen aus Soja, so die Erkenntnis der Wissenschaftler auf dem Symposium, kann die Balance des Hormonhaushalts fördern. Sie helfen damit nicht nur bei unerwünschten Begleiterscheinungen der Wechseljahre, sondern unterstützen ernährungs-physiologisch die Gesundheit vor hormonbedingten Risiken wie Brust- und Gebärmutterkrebs.

Pflanzliche Hormone aus Soja ? so ein weiteres Ergebnis der DNA-Analyse ? reduzieren auch die Risiken der Hormonersatztherapie (HRT). Frauen, die pflanzliche Hormone aus Soja einnehmen und sich gleichzeitig einer HRT unterziehen, weisen ein deutlich besseres Hormonprofil auf als Frauen, die nur die HRT anwenden. Vor allem die durch die HRT verursachte erhöhte Aktivität der Gene für die Krebsentstehung wird reduziert, das heißt die möglichen Risiken der Hormonbehandlung und das Risiko, an hormonabhängigen Tumoren zu erkranken. Pflanzenhormone tragen dadurch zum besseren Schutz der Frauen unter HRT bei.

Dr. med. Martin Imhof leitet gemeinsam mit PD Dr. Dr. med. Uwe Rohr die Forschungsgruppe in Wien. Er definiert den optimalen Zeitpunkt für die Zufuhr von pflanzlichen Hormonen aus Soja: "Frauen sollten ab dem vierzigsten Lebensjahr mit der Einnahme von pflanzlichen Hormonen aus Soja beginnen." Dann, so der Wissenschaftler, erhöhten sich die hormonbedingten Krebsrisiken.

PD Dr. Dr. med. Uwe Rohr: "Wie lange wird die Überzeugungsarbeit dafür bei den Ärzten dauern?"

Dies betrifft sowohl die Frauen, die in den Wechseljahren auf eine Hormonersatztherapie zurückgreifen, als auch die, die keine anwenden. Professor Dr. Dr. med. Johannes Huber von der Frauenklinik der Medizinischen Universität Wien geht noch weiter: "Pflanzliche Hormone aus Soja schützen Frauen ? aber auch Männer ? bereits in jungen Jahren vor hormonbedingten Gesundheitsrisiken."

"Für Mitteleuropäer ist es äußerst schwierig, den empfohlenen Tagesbedarf von 100 mg pflanzliche Hormone aus Soja über den Ernährungsplan aufzunehmen," so der Öffentlich bestellte Sachverständige für diätetische Lebensmittel, Friedrich Reuss. "Eine Zufuhr durch standardisierte Spezialextrakte, die auf Soja basieren, ist deshalb sinnvoll," betont der Ernährungsexperte. Diese Spezialextrakte, wie zum Beispiel Alsi-ß-Soja in Alsifemin Soja-Hormon-Balance-Kapseln, sind in der Apotheke erhältlich.

Über die DNA-Studie der Medizinischen Universitätsklinik Wien In der Studie wurden insgesamt 14.500 Gene aus menschlichen Brustkrebszellen auf so genannten DNA-Chips mit dem Blut der jeweiligen Frau versetzt. Gemessen wurde die Reaktion der Zellen jeweils mit dem Blut von einer:
  • postmenopausalen unbehandelten Frau
  • einer mit Hormonersatztherapie (HRT) behandelten postmenopausalen Frau
  • einer postmenopausalen Frau, die Alsi-ß-Soja zu sich genommen hat
  • sowie einer postmenopausalen Frau, die Alsi-ß-Soja zu sich genommen hat und mit der Hormonersatztherapie (HRT) behandelt wurde.
Die Untersuchung wurde mit einem standardisierten, aus Soja gewonnenen Spezialextrakt, Alsi-ß-Soja (zum Beispiel enthalten in dem Produkt Alsifemin Soja-Hormon-Balance- Kapseln, erhältlich in der Apotheke), durchgeführt. Ziel der Untersuchung war es, herauszufinden, wie sich die in Soja enthaltenen Pflanzenhormone auf das Hormonprofil der untersuchten Frauen und die Aktivität bestimmter unerwünschter Genreaktionen auswirken.

Weitere Informationen: PD Dr. Dr. med. Uwe Rohr, MED19 Ärztezentrum, Armbrustergasse 1, 1190 Wien, Österreich, Festnetz +43 1 37000-40, Homepage.

Symposium "Neue Erkenntnisse in der Frauenheilkunde ? Gesundheit, Hormone und Soja", 20. Juni 2006 in Wien

Die Referenten

  • Professor Dr. med. Jan-Åke Gustafsson, Karolinska Institut, Stockholm. Begann als klinischer Forscher in der Endokrinologie, spezialisierte sich auf Grundlagenforschung; über 1.100 wissenschaftliche Publikationen; Träger zahlreicher internationaler Auszeichnungen, Präsident des Nobelpreis-Komitees.
  • Professor Dr. Dr. med. Johannes Huber, Medizinische Universität, Wien. Promotion in Medizin und Theologie; Frauenarzt; ab 1993 Leiter der Abteilung Gynäkologische Endokrinologie und Sterilitätsbehandlung an der Medizinischen Universität Wien; Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen.
  • PD Dr. Dr. med. Uwe Rohr, Med19 Ärztezentrum, Wien. Pharmaziestudium und Promotion. USA-Aufenthalt von 1982 bis 1987; 1996 Habilitation in Pharmazie; Medizinstudium und Promotion; Arbeitsgebiet Gynäkologische Endokrinologie.
  • Dr. med. Martin Imhof, Medizinische Universität, Wien. Facharzt für Gynäkologie an der Medizinischen Universität in Wien. Forschungsschwerpunkt DNA-Arrays und klinische Wirksamkeitsstudien.
  • Dr. med. Hans-Uwe Feldmann, Herausgeber der "Gyne ? Zeitschrift für den Frauenarzt", Mülheim an der Ruhr. Studium der Medizin in Tübingen; Facharzt für Allgemeinmedizin und Facharzt für Frauenheilkunde. Vorsitzender der Ärztekammer Essen.
    Dr. med. Hans-Uwe Feldmann: "Sie sind Herausgeber von "Gyne ? Zeitschrift für den Frauenarzt", haben Sie schon über die Soja-Forschung berichtet?"
  • Dipl. Chemiker Friedrich Reuss, Assessor d. L.; Öffentlich bestellter Sachverständiger für Sportlernahrungen und allgemeine diätetische Lebensmittel.
    Dipl. Chemiker Friedrich Reuss: "Was sind die wesentlichen Thesen Ihres heutigen Vortrages?"
  • Dr. med. Anca-Gabriela Gocan, Studienzentrum Med19 Ärztezentrum, Wien.
  • Birgit Fehst, Journalistin, Berlin, Moderatorin des Symposiums.
  • Mag. Judith Wolfframm, Dolmetscherin, Übersetzerin für Deutsch, Englisch, Französisch, Wien.
    Mag. Judith Wolfframm: "Wie schwer ist es, bei einer solchen Veranstaltung zu dolmetschen?"

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Soja-Sprossen. Foto: Pro-Soja
Soja-Bohnen. Foto: Pro-Soja
Soja-Sprössling. Foto: Pro-Soja
Soja-Strauch. Foto: Pro-Soja
Soja-Schoten. Foto: Dirk Jasper
Professor Jan-Åke Gustafsson. Foto: Dirk Jasper
Professor Dr. Dr. med. Johannes Huber. Foto: Dirk Jasper
PD Dr. Dr. med. Uwe Rohr. Foto: Dirk Jasper
Dr. med. Martin Imhof. Foto: Dirk Jasper
Dr. med. Hans-Uwe Feldmann, Herausgeber der 'Gyne - Zeitschrift für den Frauenarzt'. Foto: Dirk Jasper
Dipl. Chemiker Friedrich Reuss, Öffentlich bestellter Sachverständiger für diätetische Lebensmittel. Foto: Dirk Jasper
Dr. Anca-Gabriela Gocan, Studienzentrum Med19, Wien. Foto: Dirk Jasper
Birgit Fehst, Moderation. Foto: Dirk Jasper

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