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Besser mit Chip über die Grenze
Ausnahmeregelung für Tätowierungen für Hunde, Katzen und Frettchen laufen aus
Wer seit dem 03. Juli 2011 mit seinem Hund, seiner Katze oder seinem Frettchen ein EU-Land besuchen will, muss nicht nur für vorgeschriebene Impfungen gesorgt haben und den EU-Heimtierausweis mit sich führen; das Tier sollte dann auch gechipt sein.
2003 hatte das Europäische Parlament mit der Verordnung 998/2003 die eindeutige Kennzeichnung von Haustieren beim Grenzübertritt verlangt. Gültig sind demnach sowohl die Tätowierung als auch der Chip (Transponder). Bei der Tätowierung bestehe allerdings die Gefahr der Unleserlichkeit, was beim Chip auszuschließen sei.

Nach dem Willen der EU-Politiker sollten alle Hunde, Katzen und Frettchen beim Grenzübertritt gechipt sein. Da dies kurzfristig nicht zu realisieren war, wurde eine Übergangsfrist von acht Jahren festgesetzt. Diese Frist lief am 03. Juli 2011 ab.

Laut Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e. V., die Europas größtes Haustierregister betreibt, ist die Bestimmung aber nicht ganz eindeutig. So könnten auch Tiere, die vor dem 03. Juli 2011 tätowiert wurden und keinen Chip tragen, ab dem Stichtag EU-Grenzen passieren.

Dies sei aber ein Risiko: "Leider enthält die EU-Verordnung gewisse Interpretationsspielräume", sagt Philip McCreight. "Einerseits muss die Tätowierung für den Grenzbeamten zweifelsfrei lesbar sein, andererseits hat der Besitzer zugleich den schriftlichen Nachweis zu erbringen, dass die Tätowierung vor dem 03. Juli 2011 erfolgt ist."

Die rechtzeitige Kennzeichnung mit Chip und nachfolgend kostenloser Registrierung bei TASSO sei ganz klar vorzuziehen. "Damit ist auch die Chance auf eine Rückvermittlung deutlich größer, gerade im europäischen Ausland."

Über TASSO e. V. Die in Hattersheim bei Frankfurt ansässige Tierschutzorganisation TASSO e. V. betreibt Europas größtes Haustierzentralregister. Mittlerweile vertrauen 3,1 Millionen Menschen der seit über 28 Jahren am Markt etablierten, führenden Organisation im Tierschutz.

Derzeit sind 5,2 Millionen Tiere bei TASSO registriert und somit im Verlustfall vor dem endgültigen Verschwinden geschützt. Durchschnittlich alle zehn Minuten vermittelt TASSO ein entlaufenes Tier an seinen glücklichen Besitzer zurück.

Die Registrierung und alle anderen Leistungen von TASSO wie die 24-Stunden-Notrufzentrale, Suchplakate, Notrufplakette und der Suchservice sind kostenlos. Der Verein finanziert sich rein aus Spenden großzügiger Tierfreunde.

Neben der Rückvermittlung von Haustieren ist TASSO im Tierschutz im In- und Ausland aktiv und sieht seinen zusätzlichen Schwerpunkt in der Aufklärung und der politischen Arbeit innerhalb des Tierschutzes.

TASSO arbeitet mit den meisten Tierschutzvereinen und -organisationen sowie mit nahezu allen deutschen Tierärzten zusammen. Der Verein unterstützt regelmäßig Tierheime unter anderem bei kostenaufwändigen Projekten. Für die Tierbesitzer ist TASSO e. V. ein kompetenter Ansprechpartner für alle Belange des Tierschutzes.




März 2011. Quelle: Profact / Tasso e. V.. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich.
Besser mit Chip über die Grenze. Foto: Profact / Tasso e. V.
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