1. Dezember 2015

Das Kinderzimmer ist nicht nur die Schlafstelle der Kleinen, sondern auch Spielstätte und Aufenthaltsraum. Auch die Möglichkeit, sich zurückzuziehen, nehmen Kinder, auch schon lange vor der Jugendzeit, gern in Anspruch. Die Wünsche und Bedürfnisse an das Zimmer ändern sich im Laufe der Jahre, aber vor allem kleinere Kinder mögen es hell und bunt.

Mädchen beim Puppen Spielen

Eine Spieleecke mit Puppenhaus werden Mädchen lieben. (Bild: Anyka – fotolia.de)

Die richtige Aufteilung des Raumes

Während in einer Ecke des Zimmers das Bett steht, befinden sich Regale und Schränke für Kindersachen und Kleidung an einer anderen Wand. Das Spielzeug muss gut erreichbar sein, damit das Kind frei auswählen kann, worauf es gerade Lust hat. Kinderbücher dürfen daher nicht zu weit oben in einem Regal gelagert werden.

Spielfiguren, Bauklötze und Puppen oder Autos können direkt in Boxen auf dem Boden aufbewahrt werden. Große farbige Boxen sprechen das Kind nicht nur visuell an, sondern erlauben außerdem ein rasches Aufräumen, indem die Spielsachen dort ohne größeren Aufwand wieder hineingelegt werden können. Insbesondere die Lieblingsspielzeuge müssen für Kinder stets griffbereit sein.

TOP Spielsachen für Kinder (Auswahl)

  • Playmobil (diverse Sets)
  • LEGO (diverse Sets und Richtungen wie LEGO Technik, LEGO Star Wars usw.)
  • Barbie
  • Autorennbahn
  • Zauberspiele
  • Roboter und Lerncomputer

Bei ausreichend Platz kann für Jungen und Mädchen auch eine bestimmte Spielstelle permanent aufgebaut bleiben. Das könnte eine kleine Spielküche oder ein Kaufmannsladen mit seinen diversen Utensilien sein oder ein spezieller Autoteppich mit Straßen und Symbolen. Auch eine spezielle Fläche für das Spiel mit LEGO-Bausteinen oder Playmobil ist denkbar.

bunte Legosteine

Wer mit Lego spielt, benötigt optimales Licht. (Bild: pixabay.com)

Lichtverhältnisse anpassen

Kinder mögen sowohl die Sonne als auch in bestimmten Situationen eine abgedunkelte Atmosphäre. Am Tag muss für ausreichend Licht gesorgt sein, damit sich das Kind wohlfühlt und nicht fürchtet. Große und freundliche Zimmerfenster von Sorpetaler sorgen für einen lichtdurchfluteten Raum. Rollläden sind jedoch zu empfehlen, um bei Fenstern Richtung Süden einen hohen Lichteinfall und somit eine enorme Erwärmung des Raumes zu unterbinden.

Abends und vor allem nachts, wenn das Kind seinen Schlaf benötigt, sind grelle Lichtquellen störend und lenken vom Einschlafen ab. Allerdings mögen es viele Kinder, wenn sich in einer Ecke des Raumes eine dezente Lichtquelle befindet. Auch LEDs bieten zahlreiche Möglichkeiten, um neben dem Lichteffekt selbst, auch gestalterische Möglichkeiten zu nutzen.

So lassen sich mit LED-Ketten oder -Lampen beispielsweise Muster bilden und an die Decke strahlen. Auch im Zimmer befindliche Poster oder Bilder können so beleuchtet und hervorgehoben werden. Das Kind wird es lieben, und wenn es älter wird, an der Gestaltung des Raumes regen Anteil nehmen, bis Eltern schließlich darum ringen müssen, im Jugendzimmer Zutritt zu erhalten.


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