15. November 2017

Obwohl das Thema in der Presse einen hohen Stellenwert erhalten hat und viel in der Politik diskutiert wird, trifft es Menschen häufig fast unerwartet, wenn sie selbst davon betroffen sind. Die Rede ist von der Pflege im Alter. Nicht selten stellt diese Thematik eine Familie vor scheinbar unüberwindbare Hürden, sowohl finanziell als auch emotional. Die meisten scheuen davor zurück, einen geliebten Menschen in ein Pflegeheim zu geben. Viel lieber würden sie sich selbst um das zu pflegende Familienmitglied kümmern. Jedoch macht der Gesundheitszustand eine professionelle Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger oftmals notwendig.

Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger

Für Familien ist die Entscheidung zwischen Pflegeheim oder der Betreuung zu Hause oft schwierig (Bild: maxlkt/pixabay.com)

Das Heim als letzte Station des Lebens?

Die Frage ist oftmals quälend. Soll ein Mensch in eine Pflegeeinrichtung gegeben werden, um dort seinen Lebensabend zu verbringen? Zu häufig ist dies für Familien die einzige Option. Bedingt durch die eigene berufliche Situation können nahe Angehörige eines Pflegebedürftigen in den meisten Fällen nicht so einfach mit dem Arbeiten aufhören, und sich ihren Lebensstandard dabei trotzdem weiter erhalten. Gibt es dazu noch zu betreuende Babys oder Kleinkinder im Haushalt, wird die Situation um ein Vielfaches schwieriger. Meist schweren Herzens entscheiden sich Familien daher für die Option, ein Pflegeheim für ihre Angehörigen auszuwählen. Je nach Schwere der Pflegebedürftigkeit ist das vielfach auch die richtige Entscheidung. In einem Pflegeheim befindet sich genau die medizinische und technische Ausstattung, die dem Betroffenen ein gutes und würdevolles Leben ermöglicht. Zudem findet sich der zu pflegende Mensch dort in einer Gruppe wieder, die vor den gleichen gesundheitlichen Problemen steht wie er selbst. Letztlich vermittelt das eine neue Wertigkeit zur eigenen Situation. Trotzdem kommt es natürlich vor, dass die Bewohner von Pflegeheimen unter Heimweh leiden. Sie vermissen ihre Familie, selbst wenn sie täglich zu Besuch kommt.

Ein erfüllter Lebensabend dank Pflegedienst

Für Angehörige ist es der kompliziertere und härtere Weg, die Pflege der Eltern oder anderer enger Familienmitglieder selbst zu übernehmen. Ganz ohne Hilfe ist das allerdings nicht immer möglich. Unterstützung kann hier bei Einrichtungen wie dem Pflegedienst für Bad Homburg  gefunden werden. Ausgebildete Krankenschwestern und Pfleger kommen zu den zu pflegenden Personen nach Hause, um sie medizinisch zu versorgen. Bei Bedarf erfolgt dies mehrmals täglich. Die Mitarbeiter eines ambulanten Pflegedienstes suchen dabei auch das Gespräch mit den pflegenden Familienangehörigen. Sie geben ihnen Tipps und stehen in Notfällen auch auf Abruf zur Verfügung. Medizinische Geräte und Hilfsmittel werden über den Hausarzt und mithilfe des ambulanten Pflegedienstes beschafft, falls sie benötigt werden.

Natürlich handelt es sich bei diesem Pflegemodell um das aufwendigere für die Angehörigen, es ermöglicht aber der zu pflegenden Person einen Lebensabend im Kreise der Familie, ohne die Sterilität eines Heims sowie den räumlichen Abstand zur eigenen Familie.

Letztlich muss jede Familie selbst entscheiden, wie die Pflege eines Angehörigen zur persönlichen Lebenssituation passt. Jedoch darf nicht vergessen werden, dass eine Betreuung zu Hause dank Pflegedienst immer machbar und eine gute Möglichkeit ist.


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