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Special: Winter Winterzauber |
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Im
Winter scheint die Zeit stehen zu bleiben. Die Tage sind kurz und
dunkel. Eis und Schnee halten das Land im Klammergriff. Doch wer
genau hinsieht, erkennt, wie trotz unwirtlicher Kälte das
Leben pulsiert. Europas Tierwelt lässt sich vom Winter nicht
unterkriegen. Die einen haben in besseren Tagen vorgesorgt, die
anderen clevere Überlebensstrategien
entwickelt.
Wenn der Winter kommt, zeigt sich die Natur von ihrer unwiderstehlichen Seite: Teiche und Flüsse tragen eine dicke Eisschicht, an Bäumen und Gräsern bildet sich silberner Raureif, und eine dicke Schneedecke legt sich über das Land. An Europas Küsten treffen unzählige Wasservögel ein. Nach ihrer Brutsaison in den arktischen Regionen sammeln sie sich jetzt zum Überwintern. Am flachen Sandstrand der Severn-Mündung in England kommen Tausende Kegelrobben zur Paarung zusammen. Ebenfalls an der Küste gehen Otter auf Beutefang. Sie schützt eine dicke Speckschicht gegen die Kälte. Im Gebirge zeigt sich der Winter von seiner strengsten Seite. Hier überlebt nur, wer sich mit dem Winter verbündet. Schneeammern, Alpenschneehühner und Schneehasen haben sich dem rauen Klima angepasst. Jeder ist auf seine Weise "winterfest". Eichhörnchen verbringen die kalten Wintertage im warmen Kugelnest. Für diese Ruhephase haben sie im Herbst einen Nahrungsvorrat angelegt. Nur bei gutem Wetter wagen sie sich heraus, um Eicheln und Nüsse auszugraben. Jede Aktivität kostet Energie. Der schlaue Dachs dagegen verlässt seinen Bau nur nachts. Entgegen dem Volksglauben, halten die schwarzweißen Vierbeiner keinen Winterschlaf. Sie gehören zu den Winterruhern und dösen nur vor sich hin. Milde Nächte nutzen sie, um trockene Zweige zu sammeln. Die Dachse haben keine Zeit zu verlieren. Denn das Kinderzimmer für den Nachwuchs muss rechtzeitig zum Frühling fertig werden. Zum Weiterlesen
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