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Europa ? Deutschland ? Nordrhein-Westfalen ? Nördliches Münsterland Flamingos, Märchen und der Hut von Udo Lindenberg |
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Das
Münsterland ist ein seit Jahrhunderten gewachsener Natur- und
Kulturraum, der auch heute noch manche Überraschung
bereithält. Oder hätten Sie gewusst, dass hier sogar
Flamingos leben? Oder dass Udo Lindenberg hier geboren wurde? Wir
stellen Ihnen hier sorgsam gehütete, liebevoll gehegte und mit
einem wachen Auge für den Wandel der Zeit weiter entwickelte
Schätze dieser traumhaften Natur- und Kulturlandschaft
vor.
Der Landstrich zwischen Vreden und Münster geizt nicht mit kulturellen Sehenswürdigkeiten und Naturgenüssen. Schließen Sie sich einfach unserer Reise an, die an der deutsch-niederländischen Grenze begann und uns bis in die Westfalenmetropole Münster führte. Auf dem Weg zeigen wir Ihnen die Barockkirche St. Franziskus in Vreden-Zwillbrock und direkt daran anschließend das Naturschutzgebiet Zwillbrocker Venn in Vreden, das das nördlichste Flamingo-Brutgebiet Europas beherbergt! Wer nach diesem Kultur- und Naturpaket ein wenig Pause braucht, dem sei das Hotel-Restaurant Kloppendiek empfohlen, das direkt gegenüber der Barockkirche St. Franziskus liegt. Einen Streifzug durch die Geschichte der Rock- und Popmusik unternehmen wir in Gronau. Im dortigen rock n popmuseum können Sie die verschiedenen Musikstile des 20. Jahrhunderts erleben, von der Salonmusik des 19. Jahrhunderts bis zu Hiphopp. Sound- und Bildinstallationen, Multimedia-Präsentationen und vieles mehr machen das Museum zu einem einzigartigen Erlebnisraum, das nicht von ungefähr am Udo-Lindenberg-Platz 1 beheimatet ist - der Panikrocker ist nicht nur der berühmteste Sohn der Stadt, sondern auch Initiator des Museums. Mit dem Kloster Bentlage in Rheine stellen wir Ihnen ein über 500 Jahre altes Kreuzherrenkloster vor, das sich heute zu einem wichtigen Zentrum für zeitgenössische Kunst im Münsterland entwickelt hat. Das dortige Museum zeigt in zwei Sammlungen die Kunst- und Kulturgeschichte Westfalens vom Mittelalter bis heute. Märchenhaft wird es, wenn hinter den Klostermauern Märchen und Kulinarisches aufgetischt werden. Eine angenehme Nachtruhe fanden wir im Posthotel Riehemann in Steinfurt-Borghorst. Von dort ging es am nächsten Morgen zur Biologischen Station und das Naturschutzgebiet Rieselfelder Münster. Anschließend ging es zum Mittagessen in das Café-Restaurant Schlossmühle nach Burgsteinfurt, damit wir uns für die Besichtigung von Schloss Steinfurt und des Bagno stärken konnten. Im Bagno Park in Burgsteinfurt wandeln wir schließlich durch einen einstmals prächtigen Vergnügungspark. Im 18. Jahrhundert war das Bagno Park Teil der barocken, nach französischem Vorbild angelegten Gartenanlage des Steinfurter Residenzschlosses und zog mit seinen Wasserspielen, Statuen, Inseln, dem chinesischen Palais, einer türkischen Moschee und anderen exotischen Attraktionen Hunderte von Besuchern an. Im 19. Jahrhundert wandelte sich der Bagno Park in einen englischen Landschaftspark, 2004 wurde er im Rahmen der "Regionale 2004" neu gestaltet. Einziges Relikt aus der glanzvollen Zeit als Vergnügungspark ist die prachtvolle Konzertgalerie, die einzige freistehende Konzertgalerie in Europa. Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann folgen Sie doch einfach einmal unserer Reise ...
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