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Europa ? Deutschland ? Schleswig-Holstein ? Holsteinische Schweiz Mit Kanu und Rad entlang dem 'Heiligen Fluss Schwentine' |
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Bäume spiegeln sich im klaren Wasser, spenden Schatten
und kühlende Frische. Leise tauchen die Paddel ein, links und
rechts vom Kanu unberührte Natur, üppiges Grün alter
Laubbäume, seltene Eisvögel und Seeadler in der Luft. Auf
dem ?heiligen Fluss? Schwentine zu paddeln ist ein
Kanu-Erlebnis der ganz besonderen Art. Die Ruhe wird nicht
gestört, denn Motorboote sind auf der Schwentine nicht
erlaubt.
Durch wunderschöne Ausblicke in den Naturpark Holsteinische Schweiz, auf die sanft hügelige Landschaft mit ihren blau glitzernden Seen wird das Einssein mit der Natur noch verstärkt. Die schönsten Routen rund um das wildromantische Flüsschen sind in der Broschüre "wasserwandern" zusammengestellt ? perfekt für Tages-Ausflüge und mehrtägige Touren. Sobald die Tage länger und wärmer werden, drängen Ausflügler an die frische Luft. Voll eintauchen in die Natur, unterm dichten Blätterdach alter Laubbäume Eisvögeln und Seeadlern näher kommen, können sie im Naturpark Holsteinische Schweiz. Die seenreiche Landschaft zwischen der Rosenstadt Eutin und der Immenhof-Kulisse Bad Malente, der Herzogstadt Plön und der Schusterstadt Preetz bis hin zur Fördestadt Kiel gilt bei Wasserwanderern als Geheimtipp. Mitten durch die im Frühsommer rapsgelben Felder schlängelt sich die blau glitzernde Schwentine. "Heiliger Fluss", so die Übersetzung, wurde die Schwentine einst von den Slawen genannt. Heute macht sie als wildromantischer Wasserwanderweg von sich reden. Das Flüsschen entspringt am Bungsberg, mit 168 Metern höchster Berg Schleswig Holsteins, durchfließt dann den gesamten Naturpark Holsteinische Schweiz und weiter bis nach Kiel, wo es ins Ostseewasser mündet. Durch ausgedehnte Waldstücke, vorbei an prächtigen Schlössern und Gutshöfen, durch schmucke Dörfer mit Reetdachkaten, Mühlen und Kirchen zu immer neuen Ausblicken geht die Kanufahrt. Prächtig strahlend weiß zeigt sich das Plöner Schloss von seiner besten Seite oder lockt die Rosenstadt Eutin, die im Jahr 2007 ihr 750. Jubiläum feiert, zum Landgang. Auch eine Badepause zwischendurch ist bei bester Wasserqualität in den Seen stets willkommen. Für Abwechslung außerhalb des Bootes sorgen ebenso ein Picknick im Grünen ? im Schlossgarten oder auf der Prinzeninsel in Plön ? oder klassische Konzerte unter freiem Himmel bei den Eutiner Festspielen. In der Broschüre "wasserwandern" sind die schönsten Paddelrouten beschrieben mit Übersichtskarten und Tipps zum Rasten und Übernachten (Hotels, Zelt- und Campingplätze, Jugendherbergen). Boots- und Kanu-Leihstationen sowie die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz sind in der Karte farbig markiert. Kurze Anreisezeiten von Hamburg, Tagestouren von drei bis fünf Stunden und eine hohe Dichte an Jugendherbergen machen das Revier besonders bei Familien mit Kindern sehr beliebt. Die Schwentine lässt sich in vier bis fünf Tagesetappen leicht erpaddeln. Die insgesamt 55 Kilometer sind für Wasserwanderer gut befahrbar. Das äußerst abwechslungsreiche Revier lässt sich wegen der geringen Strömung flussauf- und flussabwärts befahren. Umweltschutz wird hier groß geschrieben. Motorboote und wildes Campen sind nicht erlaubt. Info-Tafeln weisen den Wasserwanderern den richtigen Weg und jeder Gast erhält bei Anmietung des Bootes eine kleine ?Einweisung in das Wasserwandern im Naturpark Holsteinische Schweiz?. So sollten zum Beispiel Schilfgürtel und Röhrichtbestände großräumig umfahren und Vögel, Fische und Kleintiere im Landschafts- und Naturschutzgebiet entlang der Schwentine nicht gestört werden. Unterwegs bieten die ?Schwentine-Ranger? jedem gerne ihre Unterstützung an, sie informieren bei Bedarf nicht nur über touristische und landschaftliche Besonderheiten des Naturparks Holsteinische Schweiz, sondern helfen auch beim Ein- und Übersetzen, sie sorgen für eine optimale Ausschilderung, pflegen die Rastplätze und Einsetzstellen und garantieren so unbeschwerte Kanutage. Auch kulinarisch werden die Paddler entlang der Schwentine verwöhnt, zum Beispiel im Landgasthof Kasch in Timmdorf, in der Kellersee-Fischerei Schwarten in Malente und in der Fischerei Reese am Plöner See.
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