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Europa ? Kroatien
Einzigartiges Erbe ? Kroatiens Naturwunder
Hunderte rauschender Wasserfälle und etwa tausend Inseln im warmen, azurblauen Meer, grüne Gebirgsflüsse, ursprüngliche Canyons, wilder Karst, sanfte Ebenen und ein angenehmes Klima erwarten Sie. Mit dem Kajak, dem Fahrrad, dem Raff (Schlauchboot) und dem Segelboot bewegen Sie sich in freier Natur oder wandern festen Schrittes durch die Gebirgswildnis, begleitet von freundlichen Menschen und erfahrenen Tourenführer ...


Zwischen den Alpen, der Pannonischen Tiefebene und dem Adriatischen Meer unterhält Kroatien acht Nationalparks, zehn Naturparks und etliche Sonderreservate: pflanzliche, tierische, geologische und hydrologische Reservate. Dieser Naturreichtum befindet sich auf einem kleinen Raum, den man in einem Tag vom einen zum anderen Ende mit dem Auto durchfahren könnte.

Viele Wege zwischen den Flussläufen, Berggipfeln, Inselhäfchen und Stränden führen zu illyrischen Burgen, Ruinen aus der Zeit des römischen Reiches, zu Denkmalsstädten und ethnischen Einheiten ländlicher Architektur.

Saubere Quellgebiete und Schlucklöcher, klare grüne Flüsse, ein blaues und lebendiges Meer - dieser Wasserschatz und die Fülle der unterirdischen Wasserläufe befördern Kroatien auf Platz fünf der europäischen Wasserreserven-Scala.

Wälder bedecken fast die Hälfte der Festlandfläche Kroatiens und befinden sich hinsichtlich der Ausdehnung in Europa an fünfter Stelle. Die Wälder der Tiefebenen und Gebirge schaffen etwa 170 verschiedene natürliche Gemeinschaften: Laubwälder, Nadelwälder, Mischwälder, Auenwälder, Urwälder, Parkwälder, Wacholdergehölze und Macchia.

Wilde Urwälder, Canyons, unbewohnte Inseln und unwegsame Gebiete machen jede Reise zu einem Abenteuer. In vielen dieser Gebiete kann man Bären, Wölfe, Wildschweine und andere größere und kleinere Wildtiere treffen, die die Menschen wohl erschrecken können, aber selten bedrohen. Eine angemessene persönliche Ausrüstung sowie Fernrohr, Fotoausrüstung und Geduld sind die Voraussetzungen für einen Aufenthalt in der Wildnis.

Die natürliche Vielfalt, viele seltene Tiere und endemische Pflanzen sind in neun Formen geschützt. Die geschützten Gebiete nehmen ein Zehntel der Fläche Kroatiens ein. Außer den Nationalparks gibt es Naturparks und innerhalb dieser oder als besondere Einheiten Sonderreservate, Naturdenkmäler, geschützte Landschaften, Parkwälder, Landschaftsarchitekturdenkmäler, Pflanzen- und Tierarten.

Wir stellen Ihnen multimedial insbesondere einige Nationalparks vor, die uns besonders imponiert haben.

  • Nationalpark Brijuni: Veli Brijun, Mali Brijun und 12 weitere kleine Inseln gehören zum Archipel des Nationalparks Brijuni. Die Inseln waren seit der Antike eine beliebte Sommerfrische. Deshalb gibt es auf ihnen, außer den Naturschönheiten, auch interessante historische Fundstätten.

    Auf der größten Insel laden bequeme Radwege zur Inselerkundung ein, und die kleineren Inseln lernt man am besten mit dem Kajak kennen.

  • Nationalpark Risnjak: Dieses westliche Gebirgsmassiv verbindet die Alpen mit den Dinariden und umfasst den Veliki Risnjak (1.529 Meter) und den Snjeznik (1.506 Meter). Es ist reich an Karstphänomenen: Spalten, Schlucklöcher, Geröllhalden, Höhlen und karstschlote; große Flächen sind mit alten Nadelholzwäldern, Bergwiesen mit Voralpen- und Alpenflora und vielen endemischen Arten bedeckt.

    Bären, Wölfe, Gemsen, Alpenhirsche, Wildschweine und Luchse sind die häufigsten Vertreter der Wildtiere. Bergflüsse und Bäche sind der Lebensraum für Bachforellen und andere Forellenarten. Der Naturpark Risnjak ist außerordentlich interessant für Bergsteiger und Mountainbiker, und der Fluss Kupa bietet Kajak- und Kanufahrern ein Paradies.

  • Nationalpark Kornat-Inseln: Die Kornat-Inseln sind der größte Mittelmeer-Archipel. Er befindet sich zwischen der Insel Dugi otok und der Insel Zirje. Zu ihm gehören 152 Inseln, Inselchen und Riffe, mit hohen Klippen auf den Inseln Klobucar, Mana und Rasip veli. Zum offenen Meer hin gibt es um das Inselchen Purara ein Unterwasser-Sonderreservat.

    Obgleich die Inseln flächenmäßig klein sind, sind außer den Kajak- und Segelrouten auch die Wanderrouten interessant. Das klare Wasser ist attraktiv zum Tauchen und zum Fischfang.

  • Nationalpark Nordvelebit: Der breiteste Teil des Velebit-Massivs reicht vom Pass Vratnik (698 Meter) auf der Straße Otocac - Senj bis zum Veliki Alan (1.379 Meter).

    An der Meerseite türmen sich kahle Felsen über dem Velebit-Kanal auf, und an der Landseite erstreckt sich eine bewaldete Hochebene.

    Auf dem Zavizan (1.594 Meter) befindet sich eine Berghütte und ein botanischer Garten; ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für Wander- und Reittouren; eine Herausforderung für erfahrene Mountainbiker, Kletterer, Flieger und Höhlenkundler.

    Der Bergrückenpfad Premuziceva staza führt durch das Reservat Rozanski kukovi und durch das streng geschützte Reservat Hajducki kukovi und eröffnet herrliche Ausblicke auf das Meer und die Inseln bis zur Insel Rab.

  • Nationalpark Krka: Dieser unberührte, saubere Karstfluss mit sieben zauberhaften Wasserfällen entspringt in der Nähe von Knin. Zwei Drittel seiner Länge fließt er durch Canyons. In seiner Umgebung gibt es eine ausgesprochen reiche endemische Flora und Fauna mit 222 Vogelarten.

    Die Mühlen am Fluss und oberhalb der Wasserfälle, die Verteidigungsbollwerke oberhalb des Canyons, die malerische Mündung des Flusses Cikola oberhalb von Skradinski buk, sind Besonderheiten der Flusslandschaft.

    Das Estuarium der Krka, der See Prukjansko jezero, erstreckt sich auf einer Länge von 23,5 Kilometern bis zum Skradinski buk und ist reich an Muscheln, Süßwasser- und Meerwasserfischen.

    Im See Visovacko jezero zwischen Roski slap und Skradinski buk (13 Kilometer) befindet sich ein Inselchen mit einem Franziskanerkloster in einem idyllischen Garten. Es hat eine lange Kulturgeschichte. Kloster Krka (Arhandelovac) liegt in einer Verbreiterung des Krka-Canyons bei Kistanje.

    Der ruhige Fluss und die Seen sind ideal für Kanu- und Kajaktouren, aber dafür braucht man eine Sondergenehmigung.

  • Nationalpark Paklenica: Die imposanten, parallel verlaufenden Wildbachschluchten Velika und Mala Paklenica eröffnen eine unberührte Wildnis in Reichweite adriatischer Strände. Sie gehören zu den attraktivsten Naturgebieten im Mittelmeerraum: Schwarzkiefer- und Buchenwälder, Höhlen, Wildtränken und Trinkwasserquellen unterhalb der höchsten Velebit-Gipfel.

    Velika Paklenica ist ein Mekka für Kletterer. Höhlenbesucher kommen in der imposanten Höhle Manita pec auf ihre Kosten. Ein Steinpfad führt vom Eingang in den Nationalpark durch die Schlucht bis zur Berghütte (6 Kilometer).

    Im Gebirge befinden sich noch einige eingerichtete Schutzhütten. Für erfahrene Wanderer ist Mala Paklenica mit seinem trockenen Bachbett ein ausgesprochen wildes Karstgebiet mit endemischen Tier- und Pflanzenarten.

  • Nationalpark Plitvicer Seen: In herrlichen Waldlandschaften zwischen den Gebirgen Mala Kapela und Pljesevica befindet sich ein System von 16 Seen, die durch zahlreiche Wasserfälle miteinander verbunden sind.

    Der Proscanska jezero (639 Meter) und der Kozjak sind die am höchsten gelegenen und größten Seen und haben einen Dolomituntergrund. Die unteren Seen auf Kalksteinuntergrund enden über einen 136 Meter hohen Wasserfall im Fluss Korana. Das Urwaldreservat Corkova uvala, 120 Vogelarten und zahlreiche Höhlen ergänzen diese exklusive Landschaft.

    Zwischen November und März bedecken in diesem Gebirgsklima Schnee und Eis die Berge, Wälder, Seen und Wasserfälle. Hier gibt es auch die schönsten Wander- und Radwege Europas. Für Kanufahrten ist allerdings eine Sondergenehmigung notwendig.

  • Nationalpark Insel Mljet, Süddalmatien: Der Nationalpark Mljet nimmt den westlichen, bewaldeten Teil der Insel ein: Vier Waldtypen und Urwaldüberreste, zahlreiche Singvögel, Schlangenadler-Biotop (ernährt sich von Echsen und ungiftigen Schlangen) machen ihn einzigartig.

    Der Malo jezero mit Brackwasser ist durch einen Kanal mit dem Veliko jezero verbunden. In ihm befindet sich eine Insel mit dem Benediktinerkloster St. Maria (12. Jahrhundert).

Der Guide im Nationalpark Krka, Veronika Zorica, gab gerne Auskunft über die möglichen Aktivitäten, die sich Familien in Kroatien bieten.

Was Sie dort unternehmen und erleben können? Kanu- und Kajakfahrten zu versteckten Stränden und Meeresgrotten auch außerhalb der See- und Parkgrenzen; Wandern auf steinigen Pfaden, auf Gipfel mit illyrischen Burgen und Klippen zur offenen Meerseite; Radfahren bis zu den Karstfeldern, zu Inselorten, Objekten traditioneller Architektur, Holzkirchen und Konobas (Schänken) mit Spezialitäten der Inselküche.

Einzigartiges Erbe ? Kroatiens Naturwunder
  • Einzigartiges Erbe ? Kroatiens Naturwunder
  • Nationalpark Paklenica
  • Eine kurze Reise durch die Vergangenheit
  • Mesolithikum (ca. 10.000 - 6.000 Jahre v.u.Z.): Erste menschliche Spuren auf dem Velebit
  • Neolithikum und Kupferzeit (ca. 6.000 - 2.000 v.u.Z.): Die Ankunft der Viehzüchter
  • Bronzezeit und Eisenzeit (ca. 2.000 - 100 v.u.Z.): Gesellschaftliche Differenzierung und monumentale Bauwerke
  • Antike (ca. 100 v.u.Z. - 600 n.u.Z.): Aufstieg und Fall der römischen Herrschaft
  • Mittelalter und Neuzeit (ab 600 n.u.Z.): Kroaten, Türken, Venezianer und Bunjevci
  • Mirila im Nationalpark Paklenica
  • Routen für Spaziergänger und Radfahrer
  • Nationalpark Plitvicer Seen
  • Nationalpark Krka
  • Externe Links
    • Kroatien (GoogleMaps)
    • Kroatien (Wikipedia)
    • Kroatien (Website der kroatischen Botschaft in Deutschland)
    • Homepage Nationalpark Brijuni
    • Homepage Nationalpark Risnjak
    • Homepage Nationalpark Kornat-Inseln
    • Homepage Nationalpark Nordvelebit / Sjeverni Velebit
    • Homepage Nationalpark Krka
    • Homepage Nationalpark Paklenica
    • Homepage Nationalpark Plitwicer Seen
    • Homepage Nationalpark Insel Mljet

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    Nationalpark Krka. Foto: Dirk Jasper
    Nationalpark Paklenica Kroatien. Foto: Dirk Jasper
    Nationalpark Paklenica Kroatien. Foto: Tourist Information Starigrad
    Nationalpark Plitvicer Seen. Foto: Dirk Jasper

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