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Dossier: Abnehmen - aber wie?
Die beste Diätkur ist eigentlich gar keine!
Es ist wieder Diätkur-Zeit und pünktlich wie die Primeln im Garten blühen in bunten Blättern die "Wunderdiäten", wie in jedem Jahr leider häufig nach dem Motto "lieber schlank und krank als rund und gesund".
Von einem chinesischen Arzt des 11. Jahrhunderts ist folgender Ausspruch überliefert: "Fachleute, die Krankheiten heilen, sind denen unterlegen, die vor Krankheiten warnen. Fachleute, die die Anwendung von Arzneien empfehlen, sind denen unterlegen, die die richtige Diät empfehlen."

Die Aufklärung über Gesundheitsrisiken und sinnvolle Vorbeugemaßnahmen, etwa richtige Ernährung, ist also durchaus ein verdienstvolles Anliegen - sofern es dem Wissensstand entsprechende, sachlich gerechtfertigte Empfehlungen sind.

Wie weit unser Wissen in Sachen Diätkuren schon gediehen ist - oder auch nicht - lässt sich an den für heutige Begriffe eigenartigen Kurvorschriften der ältesten bekannten Diät Europas, der sogenannten Salemo-Diät, erkennen.

Kreuzfahrer, die bei ihrer Rückkehr aus dem Heiligen Land in Salemo Station gemacht hatten, brachten diese Ernährungsweise mit in ihre Heimat. Es handelte sich dabei um eine Mischung aus Medizin, Aberglaube und Erfahrung, wobei sich die Ernährungslehre auf die Theorie von den vier Säften stützte. Die Welt besteht aus den vier Elementen Luft, Wasser, Feuer und Erde, denen im menschlichen Körper die vier Säfte Blut, Galle, Schleim und Schwarze Galle entsprechen sollten.

Ein Mensch wurde krank, so die Annahme, wenn er an Mangel oder Überfluss eines der vier Säfte litt. Und um diese Unausgewogenheit wieder zu beheben, gab man dem Patienten bestimmte Lebensmittel, die wiederum diesen vier Säften zugeordnet waren. Einem Menschen, der beispielsweise Fieber hatte oder durch Jähzorn auffiel, also einen Überfluss an Galle gleich Feuer hatte, entzog man alle scharfen oder stark gewürzten Speisen.

Im allgemeinen war die Salemo-Diät eine Frage des Ermessens, da die Zuordnung der Lebensmittel schwierig war. Nach heutigem Kenntnisstand dürfte die Diät, die immerhin noch bis ins 18. Jahrhundert von Ärzten verordnet wurde, mehr Schaden als Nutzen gebracht haben. Zum Glück für die Patienten waren aber die Diätvorschriften aufgrund der erwähnten Unsicherheiten oft so rigoros, dass man sie schlicht missachten musste, wollte man nicht verhungern.


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Nach dem aktuellen Stand der Ernährungswissenschaft ist die richtige Schlankheitsdiät eigentlich gar keine, sondern es handelt sich dabei um eine ausgewogene Mischkost wie zum Beispiel die schon traditionelle Frankfurter Frühjahrskur, geeignet zur kontrollierten Gewichtsnormalisierung und dauerhaften Ernährungsumstellung.

Die 15 reichhaltigen Tagesspeisepläne der Frankfurter Frühjahrskur mit jeweils fünf Mahlzeiten liefern je rund 5.240 kJ (1.200 kcal). An Getränken gibt es Mineralwasser, Kaffee oder Tee.

Ganz wichtig: Es handelt sich in keinerlei Hinsicht um einseitige oder Mangelernährung, auch braucht man in keiner Phase zu hungern. Dafür sind auch die beiden täglichen, abwechslungsreichen Zwischenmahlzeiten verantwortlich. Da gibt es viel Obst, zum Beispiel Bananen, Kiwis, Joghurt, klare Brühe, Orangen, Birnen, Äpfel, aber auch mal Vollkornkekse, eine Laugenbrezel oder ein Rosinenbrötchen - von Frust und Verzicht keine Spur.

Für Familienmitglieder oder Partner, die nicht an der Frankfurter Frühjahrskur teilnehmen, gibt es die gleiche Kost, nur in größeren Portionen. Positiver Effekt für alle: Durch die Frankfurter Frühjahrskur lernt man mit Genuss, seine Ernährungsgewohnheiten auf Dauer umzustellen.


Dossier: Abnehmen - aber wie?


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Gothaer: Mit der Frühlingsdiät zur Bikinifigur?. Foto: Gothaer
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Ernährungsfalle 'Stress-Essen'. Foto: DAK
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