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Warenkunde 'Wiener Melange' Kaffeegenuss aus 'schwarzem und weißem Gold' |
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Wien ist die Stadt der Kaffeehäuser und
Kaffeespezialitäten, der Kaffeetradition. Viele der in den
Kaffeehäusern servierten Kaffeevarianten sind nur Wiener
Kaffeekennern bekannt, manche weltberühmt, fast alle haben
recht skurrile Namen: 'Schale Gold', 'Kleiner Brauner' und
'Großer Brauner', 'Kleiner Schwarzer', 'Einspänner',
'Melange', 'Kaiser-Melange' und 'Kapuziner' sind die
bekanntesten.
Interessant ist die Legende von der Erfindung dieses Milchkaffees nach Wiener Art. Wie es heißt, war Georg Franz Kolschitzky mit den Geschäften seines Kaffeehauses nicht recht zufrieden. Die an Süßes gewöhnten Wiener mochten den bitteren, schwarzen Kaffee nach Türkenart nicht so sehr. Da geriet Georg Franz Kolschitzky eines Tages ein Schuss Milch in den Kaffee. Er war von dem neuen Geschmackserlebnis sofort begeistert, gab noch einen Löffel Honig hinzu - und die Wiener Melange hatte das dämmrige Licht der Kaffeehäuser erblickt. Wie die meisten Kaffeerezepturen ist auch der Wiener Kaffee schlechthin eine harmonische Verbindung von "schwarzem und weißem Gold", von Kaffee und Milch, wie schon der Name sagt: Melange. Das Grundrezept besteht aus heißem Kaffee, einem beliebigen Anteil heißer Milch und etwas Honig oder Zucker. Eine andere der mindestens vier weiteren Wiener Melange-Varianten wird zusätzlich mit etwas Kakao verfeinert. Man serviert die Wiener Melange in großen Tassen, gelegentlich auch in dickwandigen Gläsern. Besonders die Damen mögen die Wiener Melange nachmittags zur Jause - einer kleinen Pause mit Imbiss, aber auch zu Gebäck, beim gemütlichen Plausch oder zwischendurch. Inzwischen gibt es die milde, weiche Kaffeespezialität auch außerhalb Wiens: 'Nescafé Wiener Melange', eine Komposition aus edlem Kaffee und feiner Milch mit zarter Schaumbildung, harmonisch abgerundet mit einer sanften Kakaonote. Man gibt einfach den Inhalt eines Portionsbeutels in eine Tasse, gießt mit heißem Wasser auf und rührt um - fertig. |
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