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Warenkunde 'Möhren'
Gemüse, das jeder mag
Die wahrscheinlich älteste heimische Gemüsesorte gibt es das ganze Jahr über frisch zu kaufen. Dem Baby verleiht sie fast über Nacht jenen makellosen mattbraun getönten Teint, den wir uns im Urlaub so mühsam "ersonnen" müssen.
Und wie fad und farblos sähe schließlich das Leipziger Allerlei aus, ohne die leuchtend roten Möhrenkugeln. Möhren bringen also Farbe ins tägliche Leben. Dabei gedeihen sie tief im Erddunkel: sie gehören zu der großen Gruppe der Wurzelgemüse.

Die Möhren unterscheiden sich allerdings im Vitamin- und Nährstoffgehalt stark von den übrigen Wurzeln. Sie sind die besten einheimischen Karotin-Spender. Karotin ist eine Vorstufe des Vitamin A, das Kinder zum Wachsen bringt, Augen- und Sehkraft stärkt, das Blut reinigt, Kreislaufstörungen und Magenleiden mildert und die Widerstandskraft erhöht.

Ihr zartsüßer Geschmack verrät den Gehalt leicht verdaulichen Zuckers. Außerdem erhält die Möhre weitere Vitamine und zahlreiche Nährstoffe. Möhren sind hervorragende Vitamin- und Ballaststoff-Lieferanten. Je kräftiger die Farbe, desto mehr Beta-Carotin, eine Vorstufe des Vitamin A, ist enthalten. 100 Gramm gedünstete Möhren decken bereits den Tagesbedarf eines Erwachsenen.

Im ganzen Bundesgebiet werden Möhren angebaut, und fast das ganze Jahr über kann geerntet werden. Es gibt frühe Möhren, die häufig als Karotten bezeichnet werden, es gibt Sommer-, Herbst- und Spät- oder Dauermöhren, die letzteren sind besonders gut lagerfähig und werden weit bis ins Frühjahr hinein angeboten.

Unter Karotten versteht man die kurze, stumpfe Form der Möhre, die häufig im Frühsommer angeboten wird. Die feinsten und zartesten Wurzeln können Sie dann bundweise, samt Grün kaufen. Das Grün sollten Sie nicht in den Abfall werfen - es schmeckt ausgezeichnet als Salat oder wie Kräuter ins Gemüse geschnippelt und enthält nebenbei Vitamine!

Die Möhren gehören übrigens zu den ältesten und bekanntesten Gemüsesorten. Reste von einem "Möhreneintopf" wurden z. B. in den berühmten Schweizer Pfahlbauten gefunden, die etwa vor 3.000 Jahren entstanden. Ableger der wilden Möhre gedeihen überall, sogar in den unwirtlichen Höhen des Himalaya-Gebirges.

Immer schon galt die Möhre als ein gutes Heil- und Linderungsmittel bei Erkältungen, Entzündungen und Verbrennungen.

Ihre größten Verehrer aber sind die eingefleischten Rohköstler; denn kaum ein anderes Gemüse schmeckt roh so köstlich wie die zartsüße, knackige Möhre. Wegen ihrer guten Verträglichkeit sind Möhren auch für Schonkostgerichte bestens geeignet.

Möhren haben so viel Eigengeschmack, dass man sie kaum würzen muss. Eine Prise Salz, gehackte Petersilie oder Kerbel reichen. Raffinierter wird es mit einem Hauch Ingwer oder Zimt. Frisch gerieben, mit Zitronensaft und etwas Zucker und Nüssen vermischt, essen sie auch diejenigen gern, die sonst nur Handfestes mögen.

Bei einem solchen Rohkostteller darf allerdings das Fett in Form von Sahne oder Öl nicht fehlen. Das Provitamin A ist nur in Fett löslich und wird nur dann vom Körper aufgenommen und verwertet. Aus diesem Grunde sollten Sie auch den kleinen Stich Butter nicht vergessen, wenn sie die Möhren als Gemüse dünsten.

Praxistipp: Egal, ob roh oder gekocht, Möhren sollten immer mit etwas Fett (Sahne, Öl, Butter) zubereitet werden, damit der Körper das Karotin besser verwerten kann. Karotin ist eine Vorstufe des Vitamin A, wichtig für die Sehkraft und die Blutreinigung.


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Möhren. Foto: siepmannH / Pixelio.de
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Möhren. Foto: Wildili / Pixelio.de
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Möhren. Foto: Benjamin Klack / Pixelio.de
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Möhren. Foto: siepmannH / Pixelio.de
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