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Warenkunde 'Möhren'
Möhren in der Küche
Möhren sind in der Küche so vielfältig zu verwenden, wie kaum ein anderes Gemüse. Das vermeintliche "Allerweltsgemüse" passt zu fast allem, egal ob pikant oder süß - ja, auch Kuchenbacken kann man mit Möhren!
Sie eignen sich als Rohkost oder gekochte Gemüsebeilage, als Eintopf zusammen mit anderen leckeren Zutaten, für Aufläufe und als Püree oder, oder, oder ... Möhren kann man eigentlich nie genug essen und es gibt nur wenige Menschen, die sie nicht mögen. Dabei sind sie ideal für jede Altersstufe.

Das Baby bekommt als erste feste Beikost einen Karottenbrei mit einem Klecks Butter oder hochwertigem Pflanzenöl, das Schulkind eine Möhre zum Knabbern in die Pausenbrotbox zusammen mit dem Butterbrot - übrigens auch bestens geeignet als Snack für unterwegs oder am Schreibtisch.

Mittags gibt's einen bunten Gemüseeintopf mit magerem Fleisch für alle Diätbewussten, wahlweise auch eine frische Karottenrohkost mit Zitronensaft und etwas Öl und abends das Feinschmeckermenü mit glasierten Bundmöhrchen, aufs Feinste angerichtet.

Doch damit noch nicht genug: Möhren zieren jede Rohkost- oder Gemüseplatte, sind besonders schmackhaft mit Äpfeln, Orangen, Nüssen, Rosinen und gar Sauerkraut und beleben die Speisen zu jeder Jahreszeit.

Denn bekanntlich isst das Auge ja mit, und das leuchtende Orange der Möhren sticht sofort angenehm und appetitlich hervor. Denken Sie nur an das berühmte Gemüse mit Möhren, Erbsen und Spargelstücken, das bekannte "Leipziger Allerlei"!

Und die Handhabung in der Küche ist auch ganz einfach. Junge zarte Karotten müssen nicht geschält werden, hier reicht sorgfältiges Waschen bzw. Bürsten unter fließendem Wasser. Ältere Möhren werden mit dem Sparschäler geschält.

Ganz oder in Scheiben, Stifte, Würfel oder Rauten geschnitten, muss man sie nur kurz (je nach Größe 10 - 20 Minuten) in siedendem Salzwasser garen. Sie dürfen gern noch "Biss" haben! Das ist nicht nur modern, sondern auch gesund! Und dem Auge macht es Spaß, wenn man das frische grüne Möhrenkraut fein hackt und mit vewendet.

Möhren eignen sich auch gut zum Tiefgefrieren. Dazu putzt man sie, blanchiert sie kurz (3 Minuten), schneidet sie in Stücke und friert sie ein. So halten sie einige Monate. Am besten sind Möhren natürlich frisch und knackig, entsprechend dem jeweiligen saisonalen Marktangebot.

Im Frühsommer die süßen Bundmöhren, im Sommer/Herbst die Waschmöhren, und im Winter die lagerfähigen Wintermöhren.

Aber auch die Verarbeitungsindustrie kennt die Vorteile der beliebten Wurzel und verarbeitet sie unter anderem zu Konserven, Babykost und Säften. Auch hieran haben die holländischen Gemüsegärtner einen großen Anteil.

Möhren auf dem Markt Die Anzahl der Möhrensorten, die dem Konsumenten zur Verfügung stehen, ist riesig. Lecker und gesund sind sie alle, doch im Verlauf des Jahres variiert das Angebot etwas. Unter anderem unterscheiden sich Möhren erheblich in ihrer Vegetationsdauer. Und natürlich in ihrer Form und Darreichung. Möhren sind in jedem Fall ganzjährig auf dem Markt erhältlich.

Jung geerntete Bundmöhren (mit Kraut) enthalten bis zu 6 Prozent Zucker. Es handelt sich hierbei um Treibhauskarotten oder Frühkarotten aus Aussaaten im Freiland Ende Februar/Anfang März (unter Glas oder Folie), die bereits im Juni geerntet werden.

Sie sind als erstes Frühgemüse besonders zart und sollten möglichst frisch verzehrt werden. Will man sie ein paar Tage lagern, muss man das Kraut entfernen, damit es den Wurzeln nicht die Feuchtigkeit entzieht und sie vorzeitig welken lässt.

Bei später ausgesäten und geernteten Waschmöhren (ohne Kraut auf dem Markt) ist der Zuckeranteil nicht mehr so hoch. Die kleinen süßlich schmeckenden Bundmöhren werden darum auch oft als Zuckermöhren auf Speisenkarten deklariert. Bundmöhren werden als bis zu 10 cm lange Fingermöhren oder als 2 - 4 cm runde Pariser Karotten auf dem Markt angeboten.

Während die Pariser Möhren vorwiegend in der Lebensmittel- und Konservenindustrie Verwendung finden, haben sich die schlanken Fingermöhren einen festen Platz in der à-la-carte-Küche erobert. Dort kommen sie meist in Butter geschwenkt und in Zucker glasiert als "Karotte mit Grün" auf den Teller.

Die später geernteten, zylindrischen Waschmöhren werden ohne Grün im Sommer und Frühherbst auf dem Markt angeboten, sie sind bereits entlaubt und in modernen Waschanlagen (daher der Name!) gesäubert sowie anschließend verpackt.

Aber auch später im Jahr gibt es ausreichend Möhren zu kaufen. Es handelt sich dann um ausgesprochenes Winter- und Lagergemüse. Diese Möhren machen auf dem Markt mit 65 Prozent den Löwenanteil aus.

Lagerung Junge Bundmöhren sind nur begrenzt haltbar. Bei 0 - 1 Grad halten sie sich bis zu 10 Tage. Zum längeren Lagern ist das Kraut zu entfernen. Auch die Haltbarkeit der Sommer-/Herbst-Waschmöhren ist begrenzt, nicht länger als maximal 4 Wochen.

Die Spätsorten für den Winter hingegen sind ein ausgesprochenes Lagergemüse. Besonders gut geht es ihnen im Kühlraum bei 0 bis 2 Grad, hoher relativer Luftfeuchte und viel frischer Luft. Bei zu tiefen Temperaturen bekommen sie leicht einen seifigen Geschmack. Optimal gelagert sind sie einige Monate, bis zum nächsten Frühjahr, haltbar.


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Quelle: The Greenery. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich.
Möhren. Foto: siepmannH / Pixelio.de
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Möhren. Foto: Wildili / Pixelio.de
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Möhren. Foto: Benjamin Klack / Pixelio.de
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Möhren. Foto: siepmannH / Pixelio.de
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