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Warenkunde 'Möhren'
Mit Möhren immer gut drauf
Die Möhren oder Mohrrüben, auch Wurzeln, Karotten oder Rübli (Süddeutschland) genannt, sind hierzulande nach wie vor das beliebteste Wurzelgemüse, das auf unseren Märkten ganzjährig angeboten wird.
Der Unterschied zwischen Möhren und Karotten ist eine reine Formsache. Karotten - so heißen oft die frühen, kleinen Möhrchen - sind kurz und stumpf, Mohren dagegen länglich-schmal.

Ansonsten werden die verschiedenen Sorten nach ihrer Reifezeit eingeteilt: die Treibmöhren und Frühmöhren (meist in Karottenform), die Sommermöhren und Herbstmöhren in Zylinderform sowie die Spätmöhren und Lagermöhren in Kegelform. Dank der guten Lagerfähigkeit kann das gesunde Gemüse zu jeder Jahreszeit auf den Tisch kommen.

Möhren schmecken immer. Kinder mögen sie genauso wie ausgemachte Feinschmecker oder Rohkost-Liebhaber - vor allem die jung geernteten Bundmöhren, die auch als Fingermöhren oder Zuckermöhren angeboten werden. Darüber hinaus ist das Gemüse aufgrund seiner guten Verträglichkeit auch für Schonkost geeignet.

Der hohe Karotingehalt der vitaminreichen Möhren macht diese Wurzel besonders wertvoll. Karotin ist eine Vorstufe des Vitamin A, wichtig für die Sehkraft und zur Blutreinigung. Auch bei Kreislaufstörungen und Magenleiden wirkt Karotin mildernd.

Die Möhren besitzt unter allen Gemüsearten den weitaus höchsten Karotingehalt, in dieser Beziehung wird sie im tierischen Bereich nur noch vom Lebertran und der Rinderleber übertroffen.

Carotinoide (sind z. B. in allen rot-gelben Gemüsearten sichtbar) zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen, die vom Menschen in erster Linie als Färb-, Duft- oder Aromastoffe wahrgenommen werden. Sie dienen u. a. als Boten- und Abwehrstoffe und einige von ihnen üben im menschlichen Körper eine Schutzfunktion für die Gesundheit aus.

Ganz wichtig ist deshalb bei der Zubereitung von Möhren: Immer etwas Fett (Sahne oder Öl) zugeben, denn das Provitamin A ist nur in Fett löslich - und nur so kann der Körper das Karotin aufnehmen und verwerten.

Möhren schmecken roh geraspelt, mit Zitronensaft und Zucker angemacht, zu Saft ausgepresst (den Sahnetuff nicht vergessen), gekocht, geschmort, blanchiert und eingelegt. Sie lassen sich ausgezeichnet mit vielen anderen Gemüsearten kombinieren, z. B. mit Erbsen, Pilzen, Rosenkohl oder Zwiebeln.

Wie kaum ein anderes Gemüse besitzt die Möhre einen so ausgewogenen fein-süßen Geschmack, dass sie sich sowohl in scharfen Pickels als auch in süße Sahnetorten harmonisch einfügt. Geröstet rundet sie einen Bratenfond aromatisch ab, roh geknabbert vermittelt sie einen Hauch von Mandelgeschmack.


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Quelle: CMA. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich.
Möhren. Foto: siepmannH / Pixelio.de
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Möhren. Foto: Wildili / Pixelio.de
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Möhren. Foto: Benjamin Klack / Pixelio.de
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Möhren. Foto: siepmannH / Pixelio.de
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