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Warenkunde 'Brunch'
Brunch macht Spaß - Frühstück und Mittagessen zwanglos kombinieren
Brunch ist eine englische Erfindung, der Name eine Kombination aus den englischen Wörtern 'breakfast' = Frühstück und 'lunch' = Mittagessen. In England wird zum traditionellen Brunch ein typisch englisches Frühstück serviert mit Toast, gekochtem Schinken und Spiegeleiern, ergänzt mit weiteren kalten und warmen Zutaten und Getränken.
Beim heutigen Brunch wird Frühstück und Mittagessen zwanglos kombiniert. Gesellig und zwanglos geht es zu beim Brunch mit guten Freunden. Die Gäste bringen etwas zu essen und zu trinken mit, und die Gastgeber revanchieren sich.

Das gesellige Beisammensein bei einem ausgedehnten Frühstück ist seit einigen Jahren ausgesprochen "trendy". Bei uns wird gebruncht, wann oder wo immer es möglich ist. Zu ungewöhnlichen Zeiten zu speisen ist dabei gar nicht so neu, und unser Drei- oder Fünf-Mahlzeiten-Tag noch nicht lange die Regel. So aß das afrikanische Bemba-Volk nur einmal pro Tag, weil die Zubereitung des üblichen Essens so viel Zeit brauchte, dass es unmöglich mehrmals täglich frisch hätte gekocht werden können.

Im Mittelalter und danach gab es normalerweise zwei Mahlzeiten pro Tag, beide gleich gehaltvoll. Dass schon für vormittags um zehn Uhr zu einer Hauptmahlzeit eingeladen wurde, wird erstmals aus dem Wien des 17. Jahrhunderts berichtet. Ob hier der Ursprung des modernen Brunch zu suchen ist?

Auch die nicht nur beim Brunch übliche Sitte, dass jeder Gast etwas zu essen oder zu trinken zum gemeinsamen Mahl mitbringt, ist keineswegs eine Erfindung unserer Zeit. In der Schweiz, in Polen und bei nord-amerikanischen Indianern war es üblich, dass bei Familienfeiern die Gäste ihren Anteil beisteuerten, entweder in Form von Lebensmitteln oder bei Feiern im Gasthaus als Geldspende.

Damit sollte verhindert werden, dass sich die Gastgeber unter Umständen für Jahre verschuldeten. Dass heute jeder ein Mitbringsel zum Brunch beisteuert, hat einen anderen Grund: So kommt eine große Anzahl an Speisen und Getränken zusammen und ganz nebenbei wird der Vorbereitungsaufwand gleichmäßig verteilt.

Ein Sonntag eignet sich hervorragend für einen Brunch mit guten Freunden. Außer dem Ess- und Trinkbaren, das die Gäste mitbringen, gibt es, von den Gastgebern am Vortag vorbereitet, herzhafte Hefeschnecken mit viel Zwiebeln, Schinkenspeck, Hackfleisch und Käse. Frisch aus dem Backofen werden pikante Würstchen im Schlafrock serviert, und als Appetithappen für zwischendurch exotische Papaya-Kräcker.

Die Begeisterung für diese Mahlzeit zwischen Frühstück und Mittagessen hat vor allem zwei Gründe. Erstens entwickelt sich diese Verabredung, die in der Regel ab elf Uhr startet, meist zu einem gemütlichen Plaudern und Schlemmen bis in die späten Nachmittagsstunden hinein.

Zweitens gestaltet sich die Einladung für die Gastgeber recht unkompliziert, weil sie nach Belieben praktisch alles auftischen können, was ihren Gästen und ihnen selbst schmeckt: Klassische Frühstückszutaten wie Brötchen mit Butter und Konfitüre, Eier, Aufschnitt und Käse ebenso wie Quarkspeisen, Obstsalat, Pfannkuchen bis hin zu üppigen Kuchen und Torten, aber auch deftige Köstlichkeiten wie pikante Suppen und knackige Salate.

Die Gäste bringen viel Zeit mit und genießen bei diesem Anlass gleich mehrere Mahlzeiten bis hin zum nachmittäglichen Kaffee in einem Rutsch.

Unabhängig von der Gästezahl baut man die geplanten Speisen am besten als Buffet auf, damit sich jeder nach Lust und Laune bedienen und seinen speziellen Vorlieben frönen kann. Guter Appetit ist auf jeden Fall garantiert, denn wer frühstückt schon vorher ausgiebig, wenn er eine Einladung zum Brunch in der Tasche hat.

Und da sich das Beisammensein über Stunden hinziehen kann, wird deutlich mehr verzehrt als bei einer Abendeinladung. Deshalb sollten neben den frisch zubereiteten Speisen auch ausreichend sättigende Beilagen wie Brot angeboten werden. Praktisch sind Gerichte, die nach dem Brunch nicht so leicht verderben oder sich einfrieren lassen.

Auch die Getränkeauswahl unterscheidet sich von der anderer Einladungen. Ein Glas Sekt zur Begrüßung ist zumeist das einzige Alkoholische, das die Gäste zu sich nehmen, danach sind Kaffee, Tee, Kakao, Fruchtsäfte oder eine leichte Bowle angesagt.

Damit die Gastgeber den Brunch genau so genießen können wie Ihre Gäste, sollte man in erster Linie Speisen anbieten, die sich gut vorbereiten lassen. Torten und Kuchen schadet eine Nacht im Kühlschrank nicht. Das gilt auch für herzhafte Rezepte wie kalter Braten, eingelegtes Gemüse, Nudel- oder Kartoffelsalate.

Sie können am Vortag zubereitet werden und profitieren geschmacklich oft sogar noch von der Wartezeit. Wenn Sie Brötchen, Muffins oder Blätterteig-Teilchen frisch zubereiten, achten Sie auf die Backzeiten und nutzen Sie die Umluftfunktion aus, wenn Gebäcke bei der gleichen Temperatur backen.


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